Besuch in der Moschee

Ein Besuch in der Moschee Kempten am 17.März 2016


Dieses  Jahr konnten wir Religions- und Ethiklehrer der 7.Klassen wieder einmal ein gemeinsames Projekt durchführen. Frau Hölzel nahm Verbindung mit Frau Ayla Inan auf, die die Leitung der Kindermoschee in Kempten innehat und vereinbarte einen Besuch in der DITI Moschee.
Aufgerüttelt durch die Schreckensmeldungen über den Terror des IS  in der jüngeren Vergangenheit und der Unkenntnis über  die Religion der Muslime, planten wir einen Moscheebesuch. Zumal das Thema Islam im Lehrplan der 7.Klassen verankert ist, war es uns besonders wichtig , nicht nur Inhalte, sondern auch erlebbares  interkulturelles Leben zu vermitteln.
Emma, eine Schülerin der 7a schreibt dazu:
„Wir waren in der Moschee und fuhren dafür mit dem Bus nach Kempten. Dort wurden wir sehr herzlich begrüßt von den Leuten, die uns dann anschließend auch herumgeführt haben. Zuerst ging es in den Keller, dort sind nämlich die Waschräume der Moschee. Uns wurde dort gezeigt wie man sich für das Beten vorbereitet. Dann sind wir wieder nach oben gegangen, wo wir dann unsere Schuhe ausgezogen haben um in den Gebetsraum zu gehen, der sehr groß ist.
Der Raum ist sehr hell und mit Teppich(-en) ausgelegt. Aber nicht mit einem großen Teppich, sondern das waren ganz viele einzelne aneinandergeknüpfte Teppiche, auf denen man betet. (Anm. d. Redaktion: Es waren Felder wie einzelne Gebetsteppiche, so dass der Eindruck entstand, sie seien aneinandergeknüpft)
Der Imam und die Frauen (der Kindermoschee) haben uns sehr viele Sachen erklärt und unsere Fragen beantwortet. Ein Schüler hat uns den Gebetsruf vorgemacht (in arabischer Sprache) .
Die Menschen waren sehr freundlich und haben uns viel gezeigt und ihre Kultur näher gebracht.
Ich fand es sehr nett, dass sie ihre Zeit geopfert und uns herumgeführt haben. Mit eine paar anderen Schülern habe ich mich danach noch einmal darüber unterhalten. Dabei kam heraus, dass die Leute einen sehr strengen Glauben haben, aber die machen das gerne. Beeindruckend ist mit welcher Disziplin sie ihren Glauben leben. Dafür meinen größten Respekt.“

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