Feuerwehrbesuch der 3. Klassen

Was macht der Florian bei der Feuerwehr?


Besuch der Klassen 3a und 3b bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dietmannsried
In den vergangenen Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts viel Wissenswertes und Interessantes rund um das Thema Feuerwehr gelernt. Unter anderem stellte sich uns die Frage: Was macht der Florian bei der Feuerwehr? Der heilige Florian war ein hoher römischer Offizier, der unter Kaiser Diokletian sein Leben verlor (+304), weil er sich für andere christliche Glaubensbrüder in Lauriacum einsetzen wollte. Dabei wurde er verhaftet, zum Tod verurteilt und zusammen mit anderen im Fluss Enns ertränkt. Seinen Gedenktag feiern wir Christen am 04. Mai jeden Jahres. Weil bei jedem Einsatz ein Feuerwehrmann ebenso bereit ist, seine Gesundheit und sein Leben für die in Not geratenen Mitbürger einzusetzen, wurde der Hl. Florian zum Patron der Feuerwehrleute. Er soll sie bei jedem Einsatz beschützen und wieder heil nach Hause bringen.
Wie aber die praktische Arbeit der Floriansjünger nun aussieht, das erfuhren die Mädchen und Buben am Dienstag, 22. Mai 2012 bei einem Besuch im Feuerwehrhaus in Dietmannsried. Feuerwehrkommandant Harald Bastian hatte sich wie immer hervorragend vorbereitet und erklärte den Kindern anhand einer Powerpoint – Präsentation die genauen Aufgaben der Stützpunktwehr Dietmannsried mit ihren Ortswehren Überbach, Probstried, Schrattenbach und Reicholzried. Wir lernten, wie genau ein Einsatz von der Alarmierung ab koordiniert wird, wo die Sirenen angebracht sind, wie viele aktive Mitglieder die FFW derzeit hat, welche Fahrzeuge es gibt, wie die Schutzausrüstung aussieht, wie lange die Ausbildung dauert, welche Einsätze die FFW Dietmannsried bisher hatte… und vieles mehr.
Die Fahrzeuge und Gerätschaften durften wir uns dann in der Fahrzeughalle noch ganz genau anschauen. Herr Bastian und Herr Stiegeler erklärten uns, worauf man bei den Einsätzen achten muss und wofür die Geräte –  wie beispielsweise der Spreizer oder die Rettungsschere – verwendet werden. Außerdem durften die Kinder selbst Gruppenführer, Maschinist und Teil des Löschzugs sein und per Funkgerät einen imaginären Einsatz koordinieren. Nach getaner Arbeit wurden wir dann mit den Löschfahrzeugen zurück zur Schule gebracht.
Wer weiß, vielleicht wird der/die ein oder andere ja auch einmal ein Feuerwehrmann/-frau?
Wir freuen uns jedenfalls immer über diesen informativen und abwechslungsreichen Besuch im Feuerwehrhaus in Dietmannsried und danken Herrn Bastian für seine Zeit und die Arbeit.
P.S.: Ab 12 Jahren darf man bei der Jugendfeuerwehr mitmachen.           

Schaut doch einfach mal bei den Infotagen der FFW vorbei!!!       www.ff-dietmannsried.de
Bericht: Barbara Lumpe
 

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